Analysten erwarten, dass Motorolas Androiden nicht mit den High-End-Konkurrenten im Smartphone-Markt wie dem iPhone konkurrieren, sondern eher im mittleren und vor allem unteren Preissegment antreten werden. Dies könnte Motorola im Weihnachtsgeschäft bis zu 1,5 Millionen verkaufter Einheiten bringen.
Motorola befindet sich schon seit längerem in finanziellen Schwierigkeiten und hofft durch eine verstärkte Fokussierung auf Android-Smartphones aus der Krise zu kommen. Dabei könnten Low-End-Smartphones sicherlich sehr erfolgreich werden, denn ihre Stärken liegen vor allem in der darauf laufenden Software und passen damit zu den propagierten Stärken von Android.
Ein Sprecher von HTC hat bestätigt, dass die für das HTC Hero vorgestellte Sense-Oberfläche (wir berichteten) nicht auf Android-Smartphones mit Google-Branding wie dem T-Mobile G1, MyTouch 3G und Vodafone Magic angeboten werden wird. Der Grund liegt in Googles Lizenzbestimmungen, die beispielsweise auch einen Exchange-Klienten auf HTC-Androiden verhinderten. Ein Update der Oberfläche der aktuellen Androiden ist also nur bei "Nicht-Google-Geräten" möglich, wie sie beispielsweise in Kanada von Rogers verkauft werden.
Ein Upgrade durch findige Entwickler wird sich aber von Google wohl kaum verhindern lassen.
In der nächsten Zeit wird es Android in Bulgarien, Rumänien und Japan geben. Dies hat Eric Chuc in seiner Rundmail vom 3.7.2009 bekannt gegeben. Am 10.7. wird DoCoMo das erste Android-Handy in Japan verkaufen, für die beiden anderen Ländern sind noch keine Termine bekannt.
Auf den LinuxTagen vom 24. bis 27. Juni 2009 in Berlin wurde u.a. auch ein Android Smartphone Prototyp vom Deutschen Hersteller "Road" vorgeführt. Die Portierung von Android sei nicht weiter schwierig gewesen und in 14 Tagen passiert, meinte der Leiter der Softwareentwicklung, Ulrich Luckas.
Der vom Software-Anbieter "Tarent" geplante Android-Workshop zur Java-Programmierung musste dagegen leider ausfallen.
Google startet wie schon seit Vorstellung des Android-Betriebssystems erwartet nun erste Versuche, mit Android- und iPhone-Anwendungen Geld zu verdienen. In einer ersten Beta-Phase können nun ausgewählte Entwickler die Einbindung der bekannten Banner- und Text-Werbung testen. Für Werbetreibende wird sich nicht viel ändern, die Verwaltung der Werbeaufträge erfolgt weiterhin über den Webclient. Dabei soll es möglich sein, Werbung gezielt für bestimmte Zielgruppen zu schalten. Google nennt hier etwa Suchbegriffe, Aufenthaltsort und Alter des Nutzers. Ob es Möglichkeiten gibt, Werbeeinblendungen etwa die Verwendung des eigenen Orts zu untersagen, steht bis jetzt noch nicht fest.
Entwickler können sich ab sofort bewerben, um mit Googles AdSense-Technologie Werbung in ihre Anwendungen einzubinden. Dafür sind folgende Vorraussetzungen notwendig:
Mindestens 100.000 Seitenzugriffe am Tag
Nur kostenlose Anwendungen
Nur Anwendungen für Anroid oder das iPhone
Implementierung soll sofort erfolgen, Veröffentlichung innerhalb von vier Wochen
Ein Kritikpunkt vieler Android-Entwickler war die fehlende Unterstützung von nativem Code (etwa C, C++) bei der Entwicklung neuer Anwendungen - bis jetzt galt es, Java-Code mit Hilfe der Dalvik-Runtime zu verwenden. Nach der Öffnung für manche Scriptsprachen (wir berichteten) hat Google nun das "Release 1" des Native Development Kits (NDK) vorgestellt. Dieses enthält Entwicklungs-Tools, Build-Dateie und einige native System-Bibliotheken und -Header, die es ermöglichen, Code-Bibliotheken für Android-Anwendungen auf Basis von Programmiersprachen wie C oder C++ zu erstellen. Mit sogennanten "Application packages files" (.apks) soll es auch möglich sein, diese in Paketen zu verteilen und in andere Anwendungen einzubinden.
Vorteile soll es besondere für rechenintensive Anwendungen wie Simulationen und wissenschaftliche Software geben, die meisten Anwendungen werden wohl beim gewohnten SDK bleiben. Dies liegt insbesondere daran, dass native Anwendungen schwieriger zu erstellen und zu debuggen sind. Auch ist der Funktionsumfang eingeschränkt, so ist etwa kein Zugriff auf die API des Android-Frameworks möglich.
Peter Chou, CEO von HTC, hat sich gegenüber Pocket-lint über die weitere Verwendung der neuen Sense-Oberfläche des HTC Hero geäußert:
HTCs "Sense" wird auf einigen anderen Geräten, die schon auf dem Markt sind, erhältlich sein.
Zwar wurden dort keine genauen Geräte genannt, doch da sowohl das G1 als auch das HTC Magic dem HTC Hero in ihren technischen Spezifikationen sehr ähneln, wäre eine Verwendung der Sense-Oberfläche dort recht wahrscheinlich. Weitere Details oder ein Datum dafür gibt es noch nicht.
HTC hat sein neues Android-Smartphone vorgestellt, das HTC Hero. Es soll noch im Juli bei T-Mobile (unter dem Namen G1 Touch) und E-Plus erhältlich sein, Kostenpunkt ohne Vertrag etwa 500€.
Die technischen Spezifikationen sind ähnlich zum G1 und Magic, es gibt allerdings ein paar kleinere Unterschiede:
Touchscreen: 3.2 ” mit Anti-Fett-Beschichtung
Bildschirmauflösung: 320 x 480 Pixel
Kamera: 5 Megapixel
Prozessor: 528 MHz Qualcomm MSM7200A
Speicher: 512 MB ROM, 288 MB RAM
Kopfhörer: 3,5-mm-Klinke
Akku: 1350 mAh
Quadband GSM/EDGE, WiFi, GPS-Empfänger, Kompass
Speichererweiterung: MicroSD
Integrierte Flash-Unterstützung
Das Gehäuse ähnelt dem "Knick" des G1, verzichtet aber auf eine ausziehbare Tastatur. Die Steuerung erfolgt über den Touchscreen (mit Multitouch-Unterstützung) bzw. die Software-Tastatur und einen Trackball. Neben der Anti-Fett-Beschichtung des Displays wurde auch das gesamte Gehäuse mit Teflon beschichtet, dies wirkt schmutzabweisend und rutschhemmend. T-Mobile wird auch eine schwarz-braune Version ohne Teflon-Beschichtung anbieten.
Eine weitere Besonderheit des HTC Hero ist seine "Sense"-Oberfläche. Diese erinnert an frühere HTC-Benutzeroberflächen für Windows-Smartphones und ersetzt die Standard-Oberfläche von Android. Besonders wichtig ist dabei eine Einbindung aller personenbezogener Einträge beispielsweise bei Twitter oder Facebook in die sonstigen Kontaktdaten. Eine genaue Vorstellung dieser deutlich aufgehübschten Oberfläche gibt es in Video-Form:
Seit einiger Zeit scheint es bei vereinzelten Nutzern Probleme mit dem Kauf von Android-Anwendungen über den Android Market zu geben. Trotz erfolgter Überweisung per Kreditkarte bleibt der Download stets "Kreditkarte wird autorisiert..." bei 0% hängen. Auch mehrere Neuversuche und eine Neuüberweisung nach Rückgabe der Anwendung scheint das Problem nicht zu lösen. Ein Feedback an Google ist ebenfalls nicht möglich, dies geht nur nach einem erfolgreichen Kauf einer Anwendung.
Der Hinweis kam von Android-Nutzern und -Entwicklern aus unseren Xing-Foren, auch eine kurze Internet-Recherche ergibt einige gleichlautende Beschwerden in diversen (auch englischsprachigen) Foren und auch im offiziellen Market-Hilfeforum von Google. Doch weder dort noch an anderer Stelle hat sich Google bisher genauer über diesen Fehler geäußert, deutlich über einen Monat nach dem Posting mit einer Fehlerbeschreibung im offiziellen Hilfe-Forum gibt es immer noch keine offiziellen Lösungshilfen oder ein Market-Update.
Interessanterweise scheint sich das Problem aber nach drei Tagen ohne weiteres Zutun des Anwenders zu lösen, es wird kommentarlos "erfolgreich installiert" gemeldet. Doch ist dies nur eine schlechte Lösung, da nun die 24-stündige Testphase im Android Market faktisch wegfällt. Auch eine (wohl funktionierende) Rückgabe einer Anwendung stellt keine zufriedenstellende Lösung dar.
Anfrage bei der Android Market Help Thread im Xing-Forum zum Thema
T-Mobile hat auf einer Pressekonferenz das myTouch 3G vorgestellt, dass in den USA im August als zweites Android-Smartphone von T-Mobile auf den Markt kommen soll. Dabei handelt es sich technisch um einen alten Bekannten, das Gerät entspricht bezüglich der Hardware dem Magic von HTC, das in Deutschland von Vodafone vertrieben wird. Das Smartphone wird in den Farben Schwarz, Weiß und Merlot angeboten.
Die technischen Spezifikationen im Detail sehen folgendermaßen aus: 3,2 Zoll Touchscreen (320 x 480 Pixel), keine physische Tastatur, Trackball. Unterstützung aller vier GSM-Frequenzen, UMTS mit HSPA, WLAN-Unterstützung nach 802.11b/g und Bluetooth 2.0. Kamera-Auflösung: 3,2 Megapixel. Qualcomm-Prozessor mit 528 MHz, 512 MByte ROM-Seicher, 192 MByte RAM-Speicher.
T-Mobile will vor allem durch eine stärkere Personalisierung der Software beim Kunden punkten. So lernt die exklusive Anwendung Sherpa von Geodelic stetig hinzu, in dem es sich merkt, welche der Vorschläge von Kinos, Restaurants und Ähnlichem der Nutzer besucht hat. Außerdem soll es erstmals offizielle Unterstützung von Microsofts Exchange-Servern geben.
Als Preis mit 2-Jahres-Vertrag gibt T-Mobile 199 US-$ an.
Mobile Monday Developer Day for Android
Ideenfabrik, Düsseldorf
23.02.2010
Weitere Informationen Android-Stammtisch Berlin XII
c-base, Berlin
27.01.2010, 19:00 Uhr
Weitere Informationen Android-Stammtisch Berlin XIII, 1. Jahresfeier
c-base, Berlin
24.02.2010, 19:00 Uhr
Weitere Informationen droidcon Brussels - Business and Development in the Android Ecosystem
Brussels
Mär 2010