Laut einem Bericht des Wall Street Journals verzögern sich die ersten kommerziellen Smartphones auf Android-Basis. Laut Google erwartet man die ersten fertigen Produkte erst im vierten Quartal diesen Jahres.
Gründe liegen vor allem bei der Anpassung der Plattform an einzelne Geräte, die angeblich deutlich länger braucht, als veranschlagt. Auch kritisieren einzelne Software-Entwickler den Mangel einer Verkaufsplattform für fertige Software und die laufenden Veränderungen am SDK.
China Mobile könnte sein Android möglicherweise erst 2009 verkaufen, da es Probleme mit der Übertragung ins Chinesische gebe. T-Mobile USA etwa erwartet allerdings, noch dieses Jahr ein Android-Smartphone in das Sortiment aufnehmen zu können.
Do it yourself mal anders: Wer sich dafür interessiert, wie man Android auf einem Gerät mit ARM-Prozessor installiert und ein bisschen Ahnung von dieser CPU hat, sollte unbedingt bei eLinux.org vorbeschauen und sich die Anleitung für die Installation am Beispiel von OMAP (Texas Instruments) anschauen.
Wie kreativ Entwickler angesichts des Android-Projekts jetzt schon sind, zeigt die Portierung zu Testzwecken auf Nokias mobile Endgeräte N800 und N810. Eine genaue Anleitung findet sich in der Google-Group zu Android:
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O wurden neue Anwendungen für Android vorgestellt. Dabei wurde u.a. gezeigt, wie mittels eines eingebauten Lagesensors - Google nennt ihn Kompass - ein virtueller 3D-Rundumblick unter Google Maps Street View realisiert wird.
Aber die interessanteste Neuerung dürften eindeutig Widgets sein, die auf dem Touchscreen vom Anwender frei definierbare Icons erzeugen, die wiederum mit Anwendungen auf dem Handy verknüpft sind und die sich so komfortabel und schnell starten lassen. Ausserdem wird es erstmals möglich sein, mehrere virtuelle "Fenster" auf dem Touchscreen geöffnet zu halten. Diese lassen sich per Fingerbewegung "beiseite schieben" und so sortieren bzw. nach Informationen durchsuchen.
Es ist soweit, die 50 besten Teilnehmer der Android Developer Challenge stehen fest. Während 4 Teams beschlossen, ihre Arbeit noch geheim zu halten, gibt es im offiziellen Blog eine Liste der 46 anderen Gewinner, an die jeweils 25.000 Preisgeld fließen. Zusätzlich hat Google ein PDF-Dokument mit genaueren Beschreibungen der Gewinnner-Anwendungen veröffentlicht und Spiegel Online hat diese Informationen ins Deutsche übertragen und gesammelt.
Normalerweise bin ich nicht der Typ für sarkastische Meldungen, aber manchmal muss man sich schon wundern...
Nokias Technologie-Chef Bob Iannucci hat auf einem Mobilfunk-Kongress gefordert, eine "einheitliche offene Plattform für mobile Geräte" zu schaffen. Man bräuchte diese Plattform besonders, "weil sie der Mobilfunk-Industrie die größte Chance biete, die Killer-Applikationen der Zukunft zu erkennen". Spätestens jetzt könnte dem geneigten Leser dieser Seite auffallen, dass diese Idee nicht sonderlich neu ist: Denn genau diese Gründe bewogen die Open Handset Alliance (OHA) und ihren größten Antreiber Google dazu, die freie Smartphone-Plattform Android zu entwickeln, nebst einem Entwickler-Wettbewerb mit einem Millionen-Preisgeld.
Während Nicht-OHA-Mitglied Nokia also nun erstmals die Wichtigkeit einer solchen freien Plattform erkannt hat und damit auf The Mobile Future als Haupt-Redner auftritt, ist man bei Android schon deutlich weiter: So wurden in der ersten Runde der Android Developer Challenge 1,788 Anwendungen aus 70 Ländern eingesammelt, die 25 Teilnehmer der nächsten Runde werden im Mai bekannt gegeben.
Das Wall Street Journal berichtet, dass der US-Mobilfunk-Anbieter AT&T überlegt, Handys mit Android als Betriebssystem anzubieten.
Der Artikel zitiert den Chef der Mobilfunksparte des Unternehmens, Ralph de la Vega, der auf Messe CTIA Wireless sagte, wegen der attraktiven Anpassungsmöglichkeiten des Systems sei er sehr zuversichtlich, dass es bald Android-Handys im Firmen-Sortiment geben wird. Offiziell ist diese Ankündigung aber noch nicht.
Es scheint so, dass es bald einen weiteren Teilnehmer im Rennen um das erste kommerzielle Android-Smartphone geben wird. Zumindest berichtet dies heise online und beruft sich dabei auf von nicht näher benannten "US-Medien" zitierte "unternehmensnahe Kreise".
Laut diesen soll High Tech Computer (HTC), Mitglied der Open Handset Alliance, an einem Gerät namens "Dream" arbeiten, dass noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll. "Dream" soll sich über einen Touchscreen bedienen lassen und gleichzeitig eine vollwertige Tastatur besitzen.
Eine offizielle Stellungnahme dazu, genaue technische Details oder etwaige Bilder gibt es noch nicht. Die OHA-Mitglieder Texas Instruments und Wind River hatte schon auf dem Mobile World Congress erste Prototypen gezeigt.
Der Sicherheitsdienstleister Core Security hat erste konkrete Sicherheitslücken im Android-Code festgestellt. Diese Problemstellen liege offenbar in den Bibliotheken zur Verarbeitung diverser Bildformate wie PNG oder GIF. Durch ein Ausnutzen dieser Schwachstellen kann man laut Core Security Schadcode einschleusen und ausführen. Auch das Erlangen von Root-Rechten ist zur Zeit noch problemlos möglich.
All diese Sicherheitslücken sind spätestens mit dem neuen Update m5-rc15 behoben worden. Außerdem weist Google darauf hin, dass es sich bei Android noch nicht um eine fertige, stabile Version für den produktiven Einsatz handelt. Vor der endgültigen Freigabe soll der gesamte Code gründlich auf Sicherheitslücken untersucht werden.
Das Manager-Magazin hat ein Interview mit Google-Manager Rich Miner geführt, in dem es unter anderem um Googles Motivation hinter Android (u.a. bessere Platzierung der eigenen Online-Dienste) und die Konkurrenz ("Wir sind offen für alle - auch für Nokia") geht.