In einem aktuellen Stellenangebot von Motorola wird nach einem "Sr. Staff Interaction Designer for Android Smartphone" gesucht. Interessant dabei ist vor allem eine Information weiter unten in der Jobbeschreibung:
As a Senior Staff Interaction Designer, you will be responsible for leading and actively participating in the concept, design, documentation and development of user interfaces for our mobile products including our new Android Social Networking SmartPhone. You’ll lead brainstorming and work sessions, usability and innovation reviews and other forums of design development. In addition to your primary responsibility in the delivery of great design, you will also be expected to mentor other designers, bringing your personal strengths to the rest of the team.
Von Motorola gibt es dazu noch kein offizielles Statement. Allerdings hat man erst vor kurzem angekündigt, das Entwicklerteam für Android zu versiebenfachen. Auch ist Motorola mit Handyreihen wie dem ROKR bekannt dafür, bestimmt Nutzer-Gruppen direkt anzusprechen, insofern wäre ein direkt auf soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ spezialisiertes Smartphone eine logische Fortsetzung der Firmenstrategie. Und mit den technischen Möglichkeiten der Android-Plattform wäre eine perfekte Anpassung an diese Netzwerke einfacher möglich als bei der geschlossenen Konkurrenz.
Wie The Motley Fool berichtet, hat T-Mobile schon durch Vorbestellungen 1,5 Millionen G1-Smartphones verkauft. Dies ist in sofern erstaunlich, da bisher nur wenige Journalisten das G1 in den Händen hatten und keine Neukunden vorbestellen durften. Auch die Offline-Werbemaßnahmen beschränken sich auf eine TV-Kampagne.
Alleine das darf schon als erster kleiner Sieg von Android über Apples iPhone verstanden werden, nun muss sich zeigen, ob das G1 diesen hohen Erwartungen auch nach Verkaufsstart gerecht wird.
Michael Arrington von TechCrunch wirft eine sehr interessante Frage auf: Wie sicher ist eigentlich die Login-Prozedur von Android?
Bei Android hat man auf die klassische Zugangskontrolle per Passworteingabe verzichtet und ein neues System entwickelt. Dabei sieht der Benutzer 9 Punkte auf dem Touchscreen und muss diese Punkte nun in einer vorher definierten Reihenfolge berühren. Dabei sind Kombinationen von vier bis neun Punkten möglich, jeder Punkt kann nur einmal aktiviert werden. Der bei Google arbeitende Android-Programmierer Cédric Beust hat auf seiner Privatseite eine Übersicht über alle möglichen Kombinationen veröffentlicht. Außerdem hat er ausgerechnet, dass insgesamt 389.112 Kombinationen möglich sind.
Der Touchscreen verursacht nun eine ganz neue Art von Sicherheitslücke - Fettspuren. Damit könnte man nun nach einem Diebstahl des Smartphones möglicherweise die Kombination erraten. Das wird besonders dadurch begünstigt, dass viele Nutzer ihre Kombinationen in der linken oberen Ecke beginnen. Möglicherweise hat dies Google aber bedacht und bietet auch eine klassische Anmelde-Prozedur an.
Gameloft, einer der größten Publisher und Entwickler für Mobile Games hat angekündigt, 2009 zehn Spiele für Android auf den Markt zu bringen. Der erste Titel wird eine Portierung von Bubble Bash sein, der ebenso wie andere bekannte Spiele der Entwickler zum Start von kommerziellen Anwendungen auf dem Android Market erhätlich sein wird. Zur Zeit gibt es noch keine Angaben zum Preis, Bubble Bash ist als Java-Version ab 2,99€ erhältlich.
T-Mobile hat auf seinem Webauftritt eine dreidimensionale Ansicht des G1, vier animierte Anleitungen zur Bedienung des Smartphones (etwa Akku-Wechsel oder Einsetzen einer SIM-Karte) und einen Emulator veröffentlicht. Mit letzerem ist es möglich, Teile der Bedienungsoberfläche und ihrer Bedienung kennen zu lernen, wie etwa die Liste der Anwendungen und eine Demonstration von Google Maps. Allerdings sind nicht alle Tasten und Anwendungen voll funktionsfähig.
Laut dem Tech-Blog "TechCrunch" plant Motorola als eins der Gründungsmitglieder der Open Handset Alliance (OHA) eine massive Aufstockung des Entwicklerteams von derzeit 50 Personen auf dann 350 Mitglieder. Das wurde durch die Infos eines Entwicklers bekannt, den Headhunter auf eine mögliche Mitarbeit angesprochen haben. Auch Nokia und Verizon sind offenbar mehr als nur interessiert daran, auf den Android Zug aufzuspringen, die Gründe dafür liegen auf der Hand und stellen sich laut TC wie folgt dar:
1. It is a more capable mobile Web computer than anything other than the iPhone.
2. It is a very appealing development environment for app creators—and just like on the PC, apps will drive adoption.
3. Most importantly, as an open-source OS, manufacturers don’t have to pay a licensing fee to whoever controls the OS. Given the razor-thin margins in the cell phone business, that alone is reason for manufacturers to embrace Android (with the exception of Nokia, which owns Symbian). But you can see why Motorola might see Android as the key to its recovery.
Die Kollegen von Go-Android haben zwei Eastereggs in Android entdeckt, genauer gesagt in den Konstanten der Klasse, die auf die Sensoren des Smartphones zugreift. Dort sind neben den Gravitationskonstanten (genauer: Schwerebeschleunigung) von Erde, Mond und sämtlichen Planeten auch Werte für den ersten Todesstern aus Star Wars (3,53 * 10-7 ms-2) und "The Island" (4,82 ms-2) enthalten. Letzteres scheint eine Anspielung auf die Fernsehserie Lost zu sein (ich freue mich über weitere Aufklärung in den Kommentaren).
Auf den Support-Seiten von T-Mobile ist nun das offizielle Handbuch des G1 aufgetaucht. Wer sich also bis zum Verkaufsstart in den USA oder gar in Deutschland schon mal über die Funktionen des ersten Android-Smartphones informieren will, kann sich ab sofort das 48 Seiten lange Handbuch zu Gemüte ziehen.
Ein Sprichwort besagt, das Arroganz und Dummheit Hand in Hand gehen. Offenbar hat die bei Apple für das iPhone zuständige Geschäftsleitung beschlossen, diese Weisheit einmal mehr zu bestätigen. Wie anders wäre es sonst zu erklären, das sich in letzter Zeit die Berichte häufen, nach denen Anwendungen unabhängiger Programmierer für das iPhone nicht für den Vertrieb im App Store zugelassen werden. Zuletzt traf es die Entwickler Alex Sokirynsky und Angelo DiNardi, deren iPhone Anwendungen (eine Podcast Software und ein Email Client) offensichtlich von Apple als Bedrohung für die eigenen Programme eingestuft wurden. Daher wurden sie (bzw. ihre Software) kurzerhand "kalt gestellt". Was bei der Insellösung für das iPhone ja problemlos möglich ist, da Apple die volle Kontrolle über alle angebotenen Anwendungen im App Store behält und sich sogar das Recht herausnimmt, bereits installierte Anwendungen auf iPhones notfalls per "Fernsteuerung" zu löschen - natürlich nur aus Sorge um die Sicherheit des geschätzten Kunden...
Wie dem auch sei - Alex Sokirynsky hat den Spieß nun umgedreht und öffentlich verkündet, das er in Zukunft keinerlei Software für das iPhone mehr entwickeln werde. Statt dessen wolle er sich in Zukunft auf die Entwicklung für Android Smartphones konzentrieren. Auch Fraser Speirs und Adam Dann haben sich offenbar entschieden, nach massiven Problemen mit Apple in Zukunft ihre Software lieber für die OpenSource Plattform Android zu entwickeln. Mal schauen, wie viele ihrer Kollegen im Laufe der nächsten Wochen und Monate diesem Beispiel folgen.
Es gab nach der Ankündigung des T-Mobile G1 einige Diskussionen über die SIM-Sperre des Smartphones, die verhindern soll, dass das G1 über einen anderen Mobilfunkanbieter als T-Mobile funktioniert. Nun hat Cole Brodman (CTO bei T-Mobile) sich gegenüber Engadget über diese Sperre geäußert:
When asked about what T-Mobile's reaction would be to users creating tethering or unlocking apps for the phone, he was surprisingly even-keeled, noting that while the company didn't encourage the practice, they wouldn't lock down the OS or update the software to break those applications. Our impression was that as long as their use was relegated to a small percentage of owners, T-Mobile likely wouldn't take action.
T-Mobile unterstützt also keine entsperrenden Anwendungen, wird das System aber nicht aktualisieren, um diese Entsperrungen zu verhindern. Solange diese Anwendungen nur von einem kleinen Anteil der Benutzer verwendet werden, wird T-Mobile nichts unternehmen.
Außerdem wird es auch eine G1-Variante ohne Vertrag für 399$ geben, die man nach 90 Tagen entsperren lassen kann.