Der Vorstandsvorsitzende von OHA-Mitglied Sprint Nextel Dan Hesse hat gegenüber dem National Press Club in Washington gesagt, Android sei noch nicht gut genug, um es als Teil der Sprint-Marken zu verkaufen.
Dennoch bestätigte er, ein Android-Smartphone "irgendwann in der Zukunft" auch bei Sprint Nextel anbieten zu wollen.
Embedded-Spezialist und OHA-Mitglied Wind River hat angekündigt, ein eigenes Entwicklungspaket für Android bereit zu stellen. Darin enthalten werden das hauseigene Embedded Linux (inclusive Android-relevanter Patches), eine an Android angepasste API und die Entwicklungsumgebung Wind River Workbench (auf Eclipse-Basis) sein.
Schon in der ersten Jahreshälfte 2009 will man damit Dritt-Firmen die Möglichkeit geben, aus Standardkomponenten ein eigenes Android-Smartphone zu entwickeln. Weiterhin will man diese Firmen mit speziell angepassten Dienstleistungen wie Optimierungen unterstützen.
Experten der Sicherheitsfirma Independent Security Evaluators (ISE) haben in der Android Software von Google ein Sicherheitsleck entdeckt. Dieses würde potentiellen Angreifern ermöglichen, beim Besuch preparierter Webseiten Schadcode in das Handy einzuschleusen und auszuführen. Ursache soll die Verwendung eines veralteten Opensource Softwarepaket sein. Obwohl möglicher Schadcode nur den Browser und nicht das ganze Betriebssystem betrifft, könnte damit z.b. ein Trojaner in den Speicher des Smartphone eingeschleust werden, der dann Passworte bei der Eingabe ausspioniert.
Bei Google ist das Problem bereits bekannt und es soll auch schon eine Lösung geben, die per Update auf das G1 Smartphone von T-Mobile aufgespielt wird.
Laut SiliconRepublic.com hat Mozilla keine Pläne, Android als Plattform für die mobile Version des Firefox-Browsers (Codename Fennec) zu unterstützen.
Mozilla arbeitet zur Zeit nicht daran und wird dies in naher Zukunft auch nicht ändern.
Ähnlich sieht es mit dem iPhone aus, hier ist die Entscheidung allerdings verständlich. Apple erlaubt (im Gegensatz zu Google, bzw. der offenen Android-Plattform) keinerlei "Duplikate" seiner eigenen Anwendungen (in diesem Fall der Apple-Browser Safari).
Nach Start des T-Mobile G1 gestern gibt es nun immer mehr neue Anwendungen für Android, allerdings gibt es auch ein paar Android-"Verweigerer", darunter Facebook. Das populäre Social Network arbeitet schon seit einer Weile mit Google-Konkurrenten bei Marketing und Werbung zusammen und man wird deshalb selbst keinerlei angepasste Version für Android entwickeln. Stattdessen wartet man auf eine Integration von Facebook in Android durch Dritt-Entwickler.
Bei MySpace hat man selbst an einer Anwendung für Android gearbeitet. Sie ist nahezu identisch zur iPhone-Version, allerdings angeblich nicht so flüssig. Besonders negativ fällt auf, dass das Markenzeichen von MySpace, die Verfügbarkeit von vielen Millionen Songs in den Künstlerprofilen, nicht unter Android funktioniert.
Außerdem berichtet MarketWatch, dass mit iSkoot die erste Voice over IP-Anwendung für Android verfügbar ist. Damit ist es nun möglich, den populären VoIP-Dienst Skype auch auf einem Android-Smartphone zu verwenden. Neu ist iSkoot nicht, auch für viele anderere Betriebssysteme wie Windows Mobile oder Blackberry gibt es schon länger angepasste Versionen.
Texas Instruments (TI) hat heute bekannt gegeben, dass man seine WLAN- und Bluetooth-Treiber im Rahmen des Android-Quellcodes frei zur Verfügung stellen will. Damit ist es nun externen Entwicklern und Hardware-Herstellern möglich, diese Technologien ohne Lizenzkosten zu nutzen. TI ist eines der ersten Mobile-Unternehmen, dass für diese Technologien freie Treiber veröffentlicht.
Während Google sich bei der Werbung für das T-Mobile G1 auf einen simplen Link unter seinem bekannten Suchfeld beschränkt (Screenshot hier), hat T-Mobile einen 30 Sekunden langen Werbespot gedreht. Der Titel lautet "Questions" und genau um die brennenden Fragen des Alltags geht es darin:
In einem Beitrag im offiziellen Android Developers Blog schreibt Eric Chu, dass der Android Market nun zusammen mit dem T-Mobile G1 gestartet ist. Die bekannten Funktionen stehen nun allen Android-Nutzern zur Verfügung: Download und Bewertung von Anwendungen, Kommentare und anonyme Nutzungsstatistiken.
Außerdem verkündet er, dass sich ab nächstem Montag jeder Entwickler für 25$ registrieren lassen und dann kostenlos und ungeprüft durch Google seine Anwendungen anbieten kann.
Anfang nächsten Jahres soll dann auch der Verkauf von Anwendungen über den Android Market möglich sein. Dabei erhält der Entwickler 70% der Einnahmen, der Rest geht an die Mobilfunkbetreiber und Abrechnungsfirmen. Google wird keine Einnahmen aus dem Android Market erhalten.
Heute ist es endlich soweit, das T-Mobile G1 startet offiziell als erstes Smartphone auf Android-Plattform in den USA. Die technischen Details haben wir hier zusammengestellt und in unserer Galerie finden sich einige Bilder. Außerdem gibt es hier eine Übersicht über einige Testberichte.
Wer einen deutschen Testbericht zum G1 lesen will, sollte bei Spiegel Online vorbeischauen. Fazit:
Die Perfektion beim Smartphone braucht also noch etwas Zeit. Auch beim iPhone war die zweite Version besser als die Premiere, und die Software wird kontinuierlich weiterentwickelt. Der Auftakt für Android ist aber insgesamt durchaus gelungen.
Einen Tag vor dem offiziellen Start des T-Mobile hat Google sein Ankündigung wahr gemacht und die Android-Plattform unter eine OpenSource-Lizenz gestellt. Damit ist es nun jedem Entwickler möglich, an Android zu arbeiten und es beliebig anzupassen. Weitere Lizenz-Informationen habe ich unten verlinkt. Der gesamte Quellcode wiegt 2,1 GB (6GB für den Build nötig). Zur Zeit ist das Erstellung des fertigen Betriebssystems nur unter Linux und Mac OS möglich.
Auf YouTube gibt es außerdem noch ein offizielles "Begrüßungsvideo":