Der mobile Browser "Opera Mini" ist ab sofort auch für das Android Betriebssystem von Google verfügbar. Damit gibt es eine Alternative zum standardmäßig mitgelieferten Chrome Browser, der auf dem WebKit basiert. Der Opera Browser leitet sämtliche Webaufrufe über Proxy-Server, die die Seiten durch Datenreduktion für mobiles Surfen optimieren und so schneller machen.
Das Social-Musik-Netzwerk Last.fm hat seine offizielle Android-Anwendung veröffentlicht. Damit ist es nun möglich, die Online-Radiosender von Last.fm auf einem Android-Smartphone zu nutzen (auch im Hintergrund), kommende Konzerte zu finden und über Google Maps anzeigen zu lassen oder etwa den aktuell gespielten Titel über Amazon zu kaufen. Diese offizielle Last.fm-Anwendung ersetzt damit nun weitere nicht-offizielle Last.fm-Anwendungen wie Android.fm, deren Entwickler sich entschieden haben, an der offiziellen Anwendung mitzuarbeiten.
In einem Youtube-Video stellen die Entwickler die Funktionen der Anwendung noch einmal vor:
T-Mobile veranstaltet eine Woche vor offiziellem Start des T-Mobile G1 in Deutschland mehrere Prelaunch-Events. Zwei Termine sind schon ausgebucht, für die anderen beiden nächsten Montag und nächsten Freitag in Köln bzw. Hamburg kann man sich noch in einem Online-Formular unverbindlich anmelden. Beide Termine finden in den Telekom-Shops der jeweiligen Stadt statt und beginnen um 20.30.
Wie die Washington Post bzw. mocoNews.net berichten, wird Sony Ericsson für sein noch dieses Jahr erscheinendes Android-Smartphone eine bekannte Marke verwenden. Laut dem Head of Global Marketing Sven Totte müsse man Android-Geräte unter einer bekannten Marke auf den Markt bringen, mit der Kunden "einen höheren Level der Coolness" verbinden.
Allerdings gibt es noch keine Hinweise, welche Marke von Sony Ericsson oder gar von Sony selbst man verwenden wird. Zur Auswahl ständen beispielsweise Cyber-shot und Walkman, aber auch Marken wie Sonys PlayStation.
Schon letzten November berichteten wir über die Pläne von Huawei, ein Smartphone auf der Basis von Android auf den Markt zu bringen. Nun hat das chinesische Unternehmen angekündigt, auf dem kommenden Mobile World Congress 2009 (16.-19. Februar) weitere Details zu zeigen.
Allgemein dürften neue Informationen zu Android-Smartphones vom Mobile World Congress zu erwarten sein, es gibt unter anderem eine "Conference Session" zum Thema "Mobilising Open Source" mit Gästen von Google, der LiMo Foundation und anderen.
Komplette Liste der Sprecher Aussteller-Verzeichnis
Googles Engineering Director und Android-Chefentwickler Steven Horowitz verlässt Google und wird in Zukunft für das Online-Coupon-Unternehmen Coupons Inc. als Chief Technology Officer tätig sein.
Horowitz kam im Februar 2006 zu Google, arbeitete als einer der ersten Entwickler an der Android-Plattform und leitete das Entwicklungsteam. Später stellte er unter anderem die Android-Plattform im ersten Video auf Youtube vor. In einem Interview sagte Horowitz zu seinem Abschied vom Android-Projekt, nachdem er so viel Zeit und Energie darauf verwendet habe, sei es Zeit, etwas Neues zu machen. Dennoch glaubt er, dass die Mobile-Industrie mit Android erst am Anfang eines großen Wandels ist.
Das G1 Smartphone mit Android Betriebssystem wird ab dem 2. Februar offiziell von T-Mobile in den deutschen Markt eingeführt. Parallel dazu wurden auch neue Tarifstrukturen für Privat- und Geschäftskunden angekündigt.
Vor allem die Datentarife sind in dem Zusammenhang interessant: Der Einsteigertarif für Käufer eines G1 Handys beträgt knapp 25 Euro pro Monat, dabei sind 200MB Datenvolumen monatlich inklusive, für das G1 muss man zusätzlich noch 60 Euro auf den Tisch legen. Die erste Daten-Flatrate (unbegrenztes Datenvolumen) bekommt man ab 45 Euro im Monat, das Android Smartphone kostet dann nur noch 1 Euro. Die Mindestlaufzeit für alle Verträge beträgt 2 Jahre. Die G1 Smartphones sind dabei Sim-frei (unlocked), können also auch mit anderen Netzanbietern betrieben werden.
Es ist zu erwarten, das diese Preise von Mitbewerbern auf dem Markt unterboten werden, wenn im Laufe des Jahres neue Android-Modelle von anderen Anbietern auf den Markt kommen, u.a. haben Motorola, Samsung, LG und Sony-Ericsson entsprechende Geräte angekündigt.
Eric Chu von Google hat den registrierten Entwicklern des Android Market per E-Mail mitgeteilt, dass der Android Market "in den nächsten Wochen" in Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik, den Niederlanden und Polen offiziell eröffnet wird. Damit ist es den Entwicklern nun möglich, ihre Anwendungen gezielt in diesen Regionen anzubieten. Außerdem weist er darauf hin, dass schon veröffentlichte Anwendungen gezielt für diese Regionen freigeschaltet werden müssen.
Nur knapp zwei Wochen vor Beginn der Auslieferung an die Vorbesteller hat der australische Smartphone-Produzent Kogan Technologies den Verkaufsstart seines Android-Smartphones "Kogan Agora" auf unbestimmte Zeit verschoben.
In einem Eintrag im Firmen-Blog begründet der Firmen-Gründer Ruslan Kogan dies mit "möglichen zukünftigen Interoperabilitäts-Problemen". Obwohl man schon in der Produktionsphase des Smartphones war, entdeckte man anscheinend, dass unter anderem aufgrund größere Bildschirmauflösungen zukünftiger Android-Anwendungen das Kogan Agora "in kurzer Zeit signifikante Beschränkungen" hätte. Um zukünftige Anwendungen voll zu unterstützen, sei ein Redesign des Agora nötig.
Vorbesteller erhalten innerhalb von 7 Tagen den gesamten Kaufpreis zurück.
Wer auch ohne T-Mobile G1 einen Blick auf die Anwendungen des Android Market werfen will, sollte einmal auf den beiden unten verlinkten Seiten vorbeischauen. Dort gibt es ein PC-taugliches Online-Verzeichnis und Anwendungsstatistiken:
Cyrket versteht sich als komplettes Verzeichnis aller Anwendungen aus dem Android Market und kombiniert die Beschreibungstexte mit Download-Zahlen, Versions- und Kategorie-Informationen. Außerdem können Besucher die Anwendungen bewerten und kommentieren. Cyrket - Android Market Browser
AndroidStats ist eine Statistik-Sammlung der Anwendungen aus dem Market. So kann man etwa die "historische" Entwicklung der Rankings innerhalb des Markets grafisch verfolgen und nach bestimmten Kategorien sortieren. AndroidStats
Beide Seiten kranken noch an einem verhältnismäßig kleinen Interaktionsumfang und einer optisch schlechten Präsentation, vor allem Cyrket stellt aber eine hilfreiche Möglichkeit zu Recherchen im Android Market dar.