Laut golem haben die Betreiber der Website "androidfanatic.com" die Linux-Distribution Debian auch auf einem G1 "Google-Phone" mit Android Betriebssystem zum laufen gebracht und bieten nun einen Bootloader zum Download an. Dabei wird der Android-Kern nicht beeinträchtigt, so das man Funktionen des Smartphones weiter normal nutzen kann.
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Dafür ist ein bisschen Vorarbeit nötig, denn zur Installation wird der Root-Zugang auf dem Telefon benötigt. Hierfür muss beispielsweise eine modifizierte Firmware installiert werden. Auch Busybox, eine Sammlung von Unix-Tools, muss auf dem G1 eingerichtet werden. Anschließend lässt sich Debian auf eine SD-Karte spielen.
Das Debian-System kann fortan von der Speicherkarte gestartet werden. Dem Anwender stehen so unzählige Programme aus der Debian-Distribution zur Verfügung. Da Debian von der Speicherkarte läuft, wird das eigentliche Android-System nicht angetastet und kann weiterhin gestartet werden. Zukünftig soll der Installer so angepasst werden, dass er weitere Android-Geräte unterstützt, sobald diese verfügbar sind.
Wind River, Spezialist für Embedded Software, hat auf der CES angekündigt, im Rahmen der Open Handset Alliance (OHA) allen Mitgliedern eine neue Software zur Verfügung zu stellen. Damit wird man mobile Endgeräte mit dem Android Betriebssystem und auf Basis des Snapdragon Chipsatzes von Qualcomm auch für breitformatige Bildschirme nutzen können. Dadurch dürfte die Entwicklung von Android-Geräten mit WVGA-Displays deutlich beschleunigt werden.
Auf TmoNews sind Bilder aus einem chinesischen Forum aufgetaucht, die laut deren Informationen den Nachfolger des T-Mobile G1 zeigen, hergestellt von HTC unter dem Codenamen "Sapphire". Das "G2" hat keine aufschiebbare Tastatur, sondern nur einen Touchscreen und einige wenige Tasten auf der Frontseite, außerdem einen Trackball. Bis jetzt gibt es Bildmaterial von einer weißen und einer schwarzen Version.
Weitere technische Details oder ein Preisrahmen sind noch nicht bekannt. Während T-Mobile nun bald das G1 in Deutschland auf den Markt bringen wird, können sich zumindest die amerikanischen Smartphone-Fans auf den Nachfolger freuen, möglicherweise noch 2009.
Das kalifornische Unternehmen GiiNii hat auf der CES das Movit Mini vorgestellt. Das Tablet arbeitet auf Android-Basis und besteht nahezu vollständig aus einem Touchscreen mit ca. 11 cm Bildschirmdiagonale und 480 x 272 Pixel Auflösung, alle Eingaben erfolgen per Software-Tastatur. Dazu kommt ein eingebautes Mikrofon, ein Lautsprecher, Bluetooth-Unterstützung und eine Kamera auf der Frontseite. Der interne Speicher beschränkt sich auf 256 MB, kann aber über einen microSD-Slot erweitert werden.
Der geplante Preis soll "unter dem iPod touch" liegen, genaueres wurde noch nicht bekannt gegeben. Außerdem wird es ein Movit Maxx mit ca. 18 cm Bildschirmdiagonale geben.
Die Tochter des OHA-Mitglieds eBay, Skype, hat in einer Pressemeldung die Portierung von Skype Lite auf die Android-Plattform bekannt gegeben. Die Lite-Version der populären VoIP-Software enthält laut Pressemeldung die folgenden Funktionen:
Anrufe über Skype an alle Skype-Kontakte weltweit
Senden/Empfangen von Sofortnachrichten
kostenpflichtige Anrufe zu Festnetz- und Mobiltelefonen über Skype
Empfangen von Anrufen über die persönliche Online-Telefonnummer über Skype
Anzeige des aktuellen Status der Kontakte
Außerdem unterstützt man mit dieser Version über 100 weitere Java-fähige Handys. Die Android-Version ist im Beta-Status ist über den Android Market erhältlich, der Download für Java-Handys steht hier zur Verfügung.
Die Firma Touch Revolution zeigte auf der Consumer Electronics Show (CES) ein VoIP Gerät mit Touchscreen, genannt Nimble. Als Betriebssystem fungiert Linux mit einem Android Application Framework. Die Verbindung zum Internet erfolgt über WLAN und es stehen dem Käufer drei verschiedene LCD-Größen zur Wahl. Der Hersteller hofft vor allem auf rege Unterstützung durch Android Entwickler. Das Gerät soll im 3. Quartal 2009 auf dem US-Markt eingeführt werden, Preise wurden bisher nicht genannt.
Asus überlegt laut Angaben seines CEOs Johnny Shih, ein "Eee Phone" zu entwickeln. Man will damit neben dem populären Netbook Eee PC (für den es seit kurzem einen Android-Port gibt) auch ein Gerät entwickeln, dass nicht nur einfach zu benutzen ist, sondern "das man auch in die Tasche stecken kann, das MP3s spielt, GPS-Dienste anbietet, wie ein PDA arbeitet und Mobile TV ermöglicht".
Da Asus Anfang Dezember Mitglied in der Open Handset Alliance wurde, ist es wahrscheinlich, dass man Android als Betriebssystem für das "Eee Phone" in Betracht zieht. Auf die Frage nach Asus' Plänen mit Android sagte Shih, man überlege zur Zeit den Einsatz von Android im Eee PC und einem Eee-Smartphone.
Vorgestern konnten wir erste Fotos des Kogan Agora zeigen, nun ist auch ein Video aufgetaucht, dass das wohl zweite Android-Smartphone aus Australien in Aktion zeigt.
In einem Forum wurden nun erste Fotos des Kogan Agora veröffentlicht, sie zeigen auch schon das laufende Android-Betriebssystem. Außerdem wird etwa deutlich, dass der Bildschirm nicht die gesamte freie Fläche über der Tastatur belegt (offizielle Angabe: 2,5 Zoll bzw. 6,35 cm Bildschirmdiagonale).
Matthäus Krzykowski und Daniel Hartmann, Gründer des Startup-Unternehmens Mobile-facts haben das Android-Betriebssystem erfolgreich auf den Eee PC 1000H portiert. In einem Bericht auf VentureBeat berichten sie, dass diese Portierung etwa durch die automatische Anpassung an die Bildschirmauflösung und die Erkennung der meisten Hardware-Elemente des Netbooks (Sound-, Grafikkarte und WLAN-Modul) deutlich erleichtert wurde. Einige Bilder von Android auf dem Eee PC finden sich ebenfalls im verlinkten Artikel.
VentureBeat spekuliert aufgrund dieser Erkenntnisse und weiterer Beobachtungen aus dem Android-Code und -Umfeld, dass es schon in etwa einem Jahr Netbooks mit vorinstalliertem Android geben könnte. In einer aufgrund der großen Resonanz auf die Portierung veröffentlichten FAQ ergänzen die Entwickler noch, dass eines der größten Probleme für eine massen-taugliche Portierung von Android auf Netbooks und normale Desktop-PCs zur Zeit vor allem noch der fehlende X-Server ist, ohne den die grafische Darstellung des Systems zu langsam ist.